Weihnachtsgeschenke für Familien mit wenig Einkommen

Zeit des Schenkens, Zeit der Nächstenliebe

Um die Weihnachtszeit herum fällt es vielen Leuten leicht, an ihre Nächsten zu denken und neben Liebe auch Dinge zu schenken. Nicht bei jeder Familie ist für Geschenke oder auch für benötigte Sachen genug Geld da. Tolle Initiativen stellen sicher, dass auch Personen nahe der Armutsgrenze Geschenke erhalten.

In Österreich gibt es die Kampagne Christkindbrief der Caritas und auch die weit verbreitete Aktion Weihnachten im Schuhkarton.

Da ich selbst schon von großer Armut betroffen war und auch gern helfen möchte, sprachen mich diese Aktionen sofort an, doch es gibt ein paar Punkte die mich stören. Auf der Homepage von Weihnachten im Schuhkarton erkundigte ich mich genauer:

– Da hieß es (wie beim Christkind-Brief), dass nur NEUE Sachen verschenkt werden sollen. Natürlich ist mir klar, dass dies der Qualitätssicherung gilt, doch wie ich heraus las wird jedes Paket durchgesehen, warum also nicht auch neuwertige gebrauchte Sachen weiterschenken?

– Jeder Schuhkarton soll in Geschenkpapier verpackt werden – Schachtel und Deckel separat. Was das wieder Müll erzeugt, dachte ich mir! Natürlich könnte man gut erhaltenes Geschenkpapier vom Vorjahr nehmen. Aber wer hebt heutzutage noch Geschenkpapier auf (außer mir), wenn es dieses schon um Bagatelle Beträge im Diskonter zu kaufen gibt. Es wären ja auch andere Verpackungen möglich, um Müll zu reduzieren (Zeitungspapier, alte Landkarten, Stofftaschen uvm.).

– Besonders Weihnachten im Schuhkarton: Die Geschenke werden in Entwicklungsländer und Kriegsgebiete gebracht. Das ist an sich ein schöner Gedanke, auch mal etwas in Geschenkform zu spenden. Was mich wirklich an der Geschichte stört, ist das Missionieren. Laut Video nehmen die Kinder an Bibel-Kursen „die größte Reise“ teil, um vom Wort Gottes zu erfahren. Ich möchte mich nicht gegen das Missionieren aussprechen, aber im Zuge einer Spendenaktion befürworte ich das nicht und möchte das nicht unterstützen.

Deswegen wollte ich meine eigene Aktion starten. Ich habe alles aussortiert und Schuhkartons besorgt, aber ich komme einfach zeitlich nicht zum packen/verpacken und schon gar nicht zum verteilen. Es sind so viele Sachen! Darum hier mein Aufruf, bitte vor Allem an Schwangere und junge Eltern mit wenig Geld:

 

Ich verschenke Babykleidung ab Größe 50/56 bis 92, vorwiegend Jungssachen, aber auch ein paar Mädchen Sachen – Farben sind für alle da! Winter, Sommer, alles dabei. Auch viel Zubehör wie Pflegeprodukte und Spielsachen. Es würde mich freuen, vielleicht sogar mehr als einer Familie auf diesem Weg eine Freude zu machen.

 

Abzuholen in Linz Pichling. Auf Anfrage zB per Mail an hallo@starke-mama.at können wir uns gern ausmachen, wann du die Sachen holen kannst.

 

Wenn du einer einkommensschwachen lieben Bekannten / jungen Familie eine Überraschung machen möchtest, verschicke ich einen voll gepacktes Paket gegen einen Unkostenbeitrag von 5 Euro pro Schuhkarton österreichweit.

Ich freu mich auf viele Nachrichten!

 

 

 

2 Kommentare:

  1. Liebe Charlie,

    wir haben heuer bei der Aktion „Engel gesucht“ mitgemacht, wo über die St. Elisabeth-Stiftung in Wien für bedürftige Familien, u.a. in Frauenhäusern gesammelt wird – und auch gebrauchte Sachen gegeben werden dürfen.
    Aus den von dir oben beschriebenen Gründen wollte ich nicht beim Schuhkarton bzw. Christkindlbrief mitmachen, und bin dann dort fündig geworden.
    Deine Aktion finde ich auch sehr großzügig – darf ich auf FB teilen? 🙂

    Liebste Grüße aus Wien und einen guten Rutsch,
    Christl

    • Liebe Christl! Herzlichen Dank, ja über das Teilen auf Facebook würde ich mich sehr freuen 🙂 Ich habe schon einen Umzugskarton voll mit Gewand und einen großen Lernspieltisch nach Wien geschickt, aber es ist immernoch Einiges da. Danke für deine Unterstützung. Ganz liebe Grüße und kommt gut ins Neue Jahr <3 Charlie

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