Fairtag – Mein Fairer Freitag

Es gibt eine neue Rubrik am Blog: #Fairtag – mein fairer Freitag. Nachhaltigkeit betrifft uns Alle, wir sollten JETZT handeln. Darum ist es mir wirklich wichtig, auf gesunde, ökologische, saubere und einfach starke Projekte aufmerksam zu machen! Wir können die Augen nicht mehr verschließen. Jeder sollte sich angesprochen fühlen, im Rahmen seiner Möglichkeiten mehr Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen.

Wie du als mein Stammleser vielleicht schon weißt, habe ich noch meinen anderen Blog Wickelwahnsinn, auf dem ich über moderne Stoffwindeln und alternative Monatshygiene schreibe. Ich möchte diese Themen aber auch hier aufgreifen.

Mein Haushalt ist noch längst nicht plastikfrei und produziert mehr Müll, als mir lieb ist. Dabei gibt es viele tolle Möglichkeiten, Müll zu reduzieren, Geld zu sparen und dabei den Planeten zu retten. Ja genau, lass uns zusammen den Planeten retten. „Was kann ein Einzelner schon tun? – Fragte die halbe Menschheit!“ Es fängt beim Einzelnen an. Bei mir. Bei meiner Familie. Und bei dir!

Weil es schon so viele nachhaltige Themen, Unternehmen und Initiativen gibt, wirst du nun regelmäßig hier am #Fairtag darüber informiert! Besonders mit Kindern merke ich, wie viel Spaß unsere grünen Projekte machen. Und als positiven Nebeneffekt lernen unsere Kinder einen nachhaltigen Lebensstil durch unser Vorleben und Miterleben.

Im Januar liegt mein Fokus auf dem Entrümpeln. Wie kann ich nun also nachhaltig im Sinne von ökologisch entrümpeln? Es liegt nahe, dass ich ein Problem mit dem Wegwerfen habe. Besonders von intakten Dingen. Darum verschenke und tausche ich aktuell sehr viel, wobei ich lieber verschenke. Denn durch das Tauschen wird mein Zeug ja nicht weniger ^^

Wohin mit den Sachen?

Allein von meinen Klamotten habe ich 3 volle schwarze große Säcke zum Altkleidercontainer gebracht. Es widerstrebte mir, dafür Müllsäcke zu nehmen. Ich muss etwas kaufen, um es wegzuwerfen – grausige Vorstellung. Leider wird es so verlangt. Meine erste Idee war, die Klamotten in Kartons direkt zum Caritas oder Volkshilfe Shop zu bringen. Aber die meiste Zeit zum Ausmisten habe ich am Wochenende und dann möchte ich die Sachen auch schnell loswerden. Jahrelang horten und dann soll das Zeug von jetzt auf gleich weg – ich weiß. Ich bin halt nicht perfekt 😉

Gebrauchte Möbel wie ein über 40 Jahre altes Doppelbett und ein schon gebraucht gekaufter und abgenutzter Schreibtisch landen tatsächlich auf dem Sperrmüll. Wobei wir auch hier darauf achten, was noch sinnvoll weiterverarbeitet werden kann. Einige unserer alten Projektideen hatten ja sogar den 3. Platz bei einem Ideenwettbewerb geholt.

Ein paar Spielsachen werde ich zum offenen Regal im Familienzentrum bringen. Die Matratze wird dem Tierheim angeboten. So lichtet sich unser Hausrat Stück für Stück.

Wichtig bei der Entsorgung ist mir die Mülltrennung. Geräte mit kleinen Macken biete ich entweder Bastlern oder ReVital an.

Auch die Neujahrsverlosungen auf meiner Facebook-Seite laufen noch bis Ende Januar. Da gibt es viele schöne, teilweise neue und unbenutzte Sachen zu gewinnen: Babysachen, Spielsachen, einen Ringsling, Bücher, ab heute zum Beispiel auch ein Pflegeprodukte-Set. Da mir Stillen sehr wichtig ist und das Thema wegen dem Abstillen vom Großen sehr präsent war, habe ich am ersten Fairtag (11.1.) ein Set aus Stoff-Stilleinlagen zur Verlosung freigegeben.

 

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11 thoughts on “Fairtag – Mein Fairer Freitag

  1. Oh Nachhaltigkeit ist so ein wichtiges Thema und manchmal gar nicht so einfach =) Wir versuchen zum Beispiel auch immer wieder auszumisten, haben nun aber leider einen ganzen Haufen Kisten an „Flohmarkt-Sachen“ der nie kleiner wird, weil wir es nicht schaffen die Dinge auf den Flohmarkt zu bringen oder sie auf Ebay Kleinanzeigen zu stellen. Es ist für mich auch sehr schwer einschätzbar, was noch brauchbar ist und was nur für mich noch Wert hat… Was machst Du zum Beispiel mit Klamotten die keiner mehr anziehen kann (außer Putzlappen)? Was mit alten Wörterbüchern oder Duden? Was mit alten Töpfen und hässlichem Geschirr? Als wir angefangen haben unseren Haushalt aufzubauen waren wir froh einfach irgendwelches Geschirr zu haben, gerne würde ich die Sachen also weiter geben. Die Frage ist nur wie?
    Ich freu mich schon auf die nächsten fairen Freitage!
    Zusammen können wir die Welt verändern 😉

    1. Danke für deinen Kommentar, Katharina 🙂

      Meine Flohmarkt-Kisten stapeln sich auch im Keller und wenn ich sie durchsehe, ist mein erster Gedanke: „Ach ja, das könnte ich für xy brauchen“. Doch diesen Gedanken möchte ich nun loslassen. Was ich das letzte Jahr nicht gebraucht habe, werde ich auch nächstes Jahr nicht brauchen. Ich bedanke mich dafür, dass das Ding Teil meines Lebens war und lasse es weiterziehen, damit es jemand anderen glücklich macht.

      Ich bin in diversen Free your Stuff Gruppen im Facebook, auch auf online Flohmarkt Seiten kann man Dinge verschenken, oder zum nächsten Caritas / Volkshilfe Shop / Roten Kreuz, was auch immer, bringen. Töpfe und Geschirr werden vielleicht gern von Studenten genommen? Bei Büchern tu ich selbst mich wirklich schwer, das gebe ich zu! Ich habe beschlossen, einige zum offenen Bücherregal um die Ecke zu bringen oder auf Momox zu schauen, ob sie noch was bringen.
      Klamotten die untragbar sind (dafür habe ich eine Kiste), verwende ich wie du sagst als Putzlappen, auch als Einweg Putzlappen statt Küchenrolle / Zewa (aber dazu mehr bei den nächsten Fairtagen 😉 ) oder für andere Bastelprojekte.

      Freu mich, wenn du wieder reinliest! Liebe Grüße, Charlie

  2. Ich musste in der Vergangenheit oft umziehen und habe das immer zum Anlass genommen auszumisten. Außerdem habe ich die Größe meines Kleiderschranks drastisch reduziert, sodass ich auch nicht in Versuchung gerate mehr zu konsumieren.
    Als DIY Bloggerin steht bei mir das Thema Upcycling ganz oben auf meiner Liste. So kann man auch toll Geschenke personalisieren.
    Toller Beitrag, regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.

    Liebe Grüße
    Bea

    1. Danke Bea für deine Tipps. Ich bin zwar auch oft umgezogen, aber hab jedes Mal meinen ganzen Krempel mitgenommen. Upcycling ist definitiv ein spannendes Feld, da kann man seiner Kreativität richtig schön Raum zur Entfaltung geben 🙂 Mein größtes Problem ist die Papierflut, aber da hab ich schon ein paar Ideen wie ich diese in den Griff bekommen kann. Liebe Grüße, Charlie

  3. Liebe Charlie,
    ein schöner Beitrag!
    Also Klamotten etc. sortiere ich regelmäßig aus und meine Tante nimmt es mit nach Polen. Kindersachen holen wir zu 90% nur auf dem Flohmarkt. Aber so wirklich plastikfrei etc ist mein Haushalt nicht wirklich. Bei uns gibt es dann doch noch zu wenig Möglichkeiten, die Sachen ohne Verpackung kaufen zu können bzw. das man wirklich mit mitgebrachten Dosen sich Sachen im Laden kaufen könnte.

  4. Was ich wichtig finde nach einer ordentlichen Ausmistaktion ist, dass man nicht wieder alles neu anschafft. Auf diese Art vermeidet man die nächste Entrümpelungsaktion.
    Es muss sich befreiend anfühlen, so krass wie ihr zu entrümpeln. Der Fairtag ist eine sehr schöne Idee!

    Ein Lächeln,

    Miri

  5. Einrichtungen wie ein Tierheim hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm – danke für diese tolle Anregung.

    Abgesehen von Deinen Tipps finde ich den Spruch „Was kann ein Einzelner schon tun? – Fragte die halbe Menschheit!“ unglaublich wichtig. Man kann ihn nicht oft genug sagen – zum einen, um Leute zu motivieren, zum anderen, um Leute zu erinnern, dass sie eben nicht allein sind.
    Als Teenie war ich noch der Ansicht, dass Änderungen keinen Sinn machen, wenn nicht (fast) alle von Beginn an mitziehen. Mittlerweile habe ich zum Glück verstanden, dass das Quatsch bzw. verschenkte Zeit ist. Irgendjemand muss halt irgendwann mal irgendwo anfangen 😉 Von daher: super Aktion von Dir!

  6. Huhu,

    ein wichtiges Thema über das du hier schreibst. Ich selbst versuche auch darauf zu achten, was ich kaufe und wie man am besten Müll vermeidet.
    Bei Klamotten mache ich es immer so, dass ich sie erstmal versuche zu verkaufen, online oder auf dem Flohmarkt und alles was nicht mehr so toll ist packe ich in alte Beutel oder noch aufbewahrte Tüten und bringe sie zu H&M, dort gibt es pro Sack einen 15% Gutschein. Das regt zwar zum kauf an, aber wenn man sowieso was neues fürs Kind braucht finde ich es gut.

    Viel Erfolg weiterhin und Liebe Grüße Sabrina

  7. Neuerdings bin ich in einer Facebookgruppe, in der die tollsten Sachen mit alten Möbeln gemacht werden. Fällt mir jetzt in Bezug auf dein 40 Jahre altes Doppelbett bzw. in Bezug auf den abgenutzten Schreibtisch ein. Mit ein wenig Farbe, in diesem speziellen Fall wird Kreidefarbe genommen, die Spielzeugtauglich ist, werden die Sachen wieder wie neu und richtig schick. Natürlich nur dann sinnvoll, wenn das Möbelstück noch funktioniert, also beispielsweise das Bett nicht kurz vor dem Zusammenkrachen ist 😉
    Man sieht dort immer Vorher-Nachher-Bilder und ich bin wirklich baff. Teiweise richtig unansehnliche Küchen mit schrecklichen Fliesen werden nach der Farbbehandlung zu echten Schmuckstücken. Und das ist meiner Meinung nach richtig Nachhaltig!

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