Wochenteiler #1 – Haferbrei und andere Glücksmomente

Dienstag ist mein Wiegetag und ich habe beschlossen, für dich mein wöchentliches Update auf den Mittwoch zu legen – das Ganze nenne ich Wochenteiler. Passt ja gut zum Mittwoch 😉

Ich hatte den Fehler gemacht, und mich schon in der Woche 2 Mal auf die Waage gestellt. Das hat mich zu sehr gestresst und unter Druck gesetzt.

Die Freude war dann doch groß, als ich Dienstag Morgen 2 kg weniger auf die Waage brachte – jipie!

Das ist eine große Abnahme, gesund sind ungefähr 0,5 kg pro Woche. Allerdings ist am Anfang einer Diät bzw. Lebensumstellung ein höherer Gewichtsverlust ganz normal. Der Körper entwässert nämlich erst einmal richtig. Und ich denke immer, so lang ich mich gesund ernähre, satt bin, mich bewege und wohl fühle, kann es so falsch nicht sein.

Außerdem habe ich meinen BMI gecheckt (Gewicht in kg / (Größe in m)² -> bei mir: 140 kg / (1,74)². Der liegt also bei 46,2 und damit sollte ich laut dem genutzten Rechner zum Arzt gehen. Ich weiß, dass mir bei diesem BMI vermutlich sogar ein Magen-Bypass von der Krankenkasse gezahlt werden würde, aber ich möchte es gern noch einmal selbst versuchen. Noch dieses eine und hoffentlich letzte Mal, bis ich mein Leben erfolgreich selbst umgestellt habe!

Wochenrückblick Essen

Ein paar Probleme hatte ich diese Woche bzgl. Essen. Da wir gerade die Räume tauschen und kräftig ausmisten, komme ich so gut wie nicht zum Kochen. Also waren wieder viele Brotzeiten mit Käse und Wurst dabei. Auch meine Knabbereien zum Arbeiten konnte ich nicht einstellen, aber zumindest futter ich jetzt statt Schokolade Rosinen und Nüsse.

Das Frühstück habe ich ganz gut im Griff. Ich überprüfe, ob ich schon mit meinem Sohn esse (habe ich wirklich Hunger?) oder erst wenn er im Kindergarten ist. Meistens gibt es Haferflocken. Entweder ich bereite sie als Overnight Oats zu oder streue ein paar in den Joghurt und lass sie kurz aufquellen.

Gern mache ich auch mein Porridge (hört sich doch wirklich viel besser an, als Haferbrei, oder?). Und dazu frisches Obst, davon nicht zu wenig. Vom Kalorien zählen nehme ich noch Abstand. Im Moment brauche ich die Energie.

Mein Rezept für Porridge

Für eine gute Portion: 100 ml Flüssigkeit (je 50 ml Milch und 50 ml Wasser) mit 50 g Haferflocken. Ich nehme auch sehr gern mehr Wasser und nur einen Schluck Milch, das variiert also immer etwas 😉

Flüssigkeit zum Kochen bringen, Haferflocken dazu geben und schön aufwallen lassen, auf kleine Stufe zurückstellen und ca. 10 min quellen lassen. Gern schneide ich noch eine Banane mit hinein und lasse sie mitkochen.

Da ich aber nachhaltiger leben möchte, verzichte ich immer öfter auf Bananen und greife lieber zu heimischem Obst (Äpfel, Birnen). Auch Milchprodukte möchte ich reduzieren, aber Eins nach dem Anderen.

Außerdem kann man den Porridge mit Zimt und anderen Gewürzen wie Kardamon und Co. verfeinern. Ich habe ein sehr leckeres Porridge mit indischen Gewürzen und einem Kirsch-Pflaumen Kompott dazu gegessen! Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Ich habe aber so großen Hunger, dass ich die 2- bis 4-fache Menge koche und dafür am Nachmittag noch eine große Portion übrig habe. Haferflocken machen mich auch nicht übermäßig, aber angenehm satt. Naja, zumindest habe ich keinen Hunger mehr. Diese Nuancen ob Hunger, Appetit, satt sein muss ich noch kennenlernen.

Besonders achte ich darauf, dass ich zu jeder Mahlzeit mindestens ein Obst oder Gemüse esse. Sehr lecker war ein Putengeschnetzeltes mit Blumenkohl/Brokkoli-Gemüse und dazu Kartoffeln. In die Sauce hatte ich noch ein paar Champignons hineingeschnippelt. Sowas könnte ich jeden Tag essen!

Wochenrückblick Bewegung

Die kommt mir gefühlt nicht zu kurz. Durch das Räumen, aussortieren, Kinder brauchen hier was, da was – ich bin so gesehen ständig in Bewegung! Als nächsten Schritt um das genauer zu überprüfen, wird bald ein Schrittzähler hier einziehen.

Wir haben den Urlaub auch für ein paar gemeinsame Aktivitäten genutzt, waren im Tierpark in Wels (sh. Beitragsfoto) und haben den neuen Motorikpark in Ansfelden besucht (nachdem wir ihn erst einmal lange suchen mussten – ich frage mich warum solch tolle Orte nicht ausgeschildert werden!).

Definitiv ist klar: Wir brauchen mehr solcher gemeinsamen Ausflüge, auch wenn sie noch so klein sind. Und: Ich trage mit Begeisterung, aber für diese Ausflüge muss ich mir unbedingt einen Kinderwagen mitnehmen, sei es auch nur um Baby-Maus kurz hinzulegen und zu wickeln.

Glücksmomente sammeln

Übrigens habe ich nach der Inspiration einer Blogger-Kollegin beschlossen, jeden Tag festzuhalten was mich glücklich gemacht hat. Und das kann ich auch dir nur empfehlen! Mit dem Großen habe ich mir vor langer Zeit angewöhnt, jeden Abend das schönste Erlebnis hervorzuheben. Das ist fester Bestandteil unseres Abendrituals.

Warum nicht selbst prüfen, was mir am Tag Glück und Freude bereitet hat? Ein schöner letzter Gedanke zum Tagesabschluss, auch wenn es sich eigentlich fast jedes Mal um die Kinder dreht. Sie sind nun einmal mein größtes Glück <3

Meine Tipps diese Woche

Nur einmal pro Woche wiegen, zur selben Tageszeit mit der selben Waage.

Zu jeder Mahlzeit mindestens ein Obst und/oder Gemüse einbauen, und sei es nur ein Apfel zum Nachtisch oder eine geriebene Karotte im Faschierten Braten (Hackbraten).

Nicht zu viel auf Kalorien versteifen. Lieber das Gefühl prüfen: Was macht mich satt? Habe ich Hunger oder nur Appetit? Muss ich nach jeder Mahlzeit pappsatt sein oder reicht es mir, „nur“ nicht hungrig zu sein?

Und du?

Was hast du in der letzten Woche erlebt, was waren deine Highlights? Ich freue mich auf deine Rückmeldung und Berichte!

 

 

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8 thoughts on “Wochenteiler #1 – Haferbrei und andere Glücksmomente

  1. Ich habe ebenfalls festgestellt, dass ich mir mit 1x wöchentlich wiegen deutlich weniger Stress mache, zuvor habe ich mich täglich gewogen. Bisher geht meine Abnahme ganz gut voran, ich hoffe das bleibt auch so. Du wirst dein Ziel ebenfalls erreichen 🙂 Porridge wäre nun jedoch nichts für mich 🙂

  2. Da wünsche ich dir das du das mit der Ernährung und dem abnehmen so schaffst wie du möchtest. Die Woche hat uns der ganz normale Alltag wieder das heisst alle gehen wieder arbeiten und zur Schule.

    Lg aus Görlitz

  3. Ui … ich sollte mich auch mal wieder wiegen. Aber ich weiß auch so dass ich viel zu viel zugenommen habe. Bei mir gestaltet sich das Abnehmen noch sehr schwer. Ich habe so viel Stress dass sich die Ernährungsumstellung nur schwer durchsetzen lässt. Aber ich arbeite daran. Auch der Sport bekommt bald wieder einen fixen Platz im Leben.

    Weiterhin viel Erfolg!
    lg
    Verena

  4. Liebe Charlie!

    Ich halte generell selbst nichts vom Wiegen. Ich finde ja, dass man an der Kleidung, oder wenn man sich misst, einfach viel mehr die Erfolge sieht. Vor allem weil Schwankungen bis zu 3kg immer wieder auftreten können – vor allem bei uns Frauen. Ich mach dazu auch noch Kraftsport – d.h. bei mir geht es sowieso immer rauf und runter.

    Porridge ist auch mein absolutes Lieblingsfrühstück. Das kann man super lecker variieren.

    Die Idee, Glücksmomente zu sammeln finde ich toll. Ich glaube das probier ich auch 🙂

    Lieben Gruß,
    ❤ Alice von https://alicechristina.com

  5. Ich wünsche dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen bei deinem Plan, die Pfunde schmelzen zu lassen! Ich habe selbst auch immer noch ein paar Kilo auf den Rippen, die ich gerne weg hätte, aber Diät & ich sind zwei unvereinbare Faktoren 😀
    Was mir aber über einen längeren Zeitraum einen dauerhaften Gewichtsverlust eingebracht hatte, war, dass ein Supermarkt bei mir hinter dem Haus ausgezogen ist. Da war dann die Versuchung weg, dreimal täglich Naschkram zu kaufen und schwupps waren dann auch irgendwann etliche Kilos weg.
    Viele Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

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