Fahrplan ins neue Jahr

Ich hoffe sehr, du bist gut im neuen Jahr angekommen! Das ist DIE Chance, wieder neu anfangen. Meine Ziele sind formuliert, nun gilt es einen Fahrplan zu erstellen.

Blogparaden.net hat mich daran erinnert, dass im Projektmanagement Ziele den SMART- Kriterien entsprechen sollten:

  • S – spezifisch, klar formuliert, prägnant.
  • M – messbar.
  • A – attraktiv, erreichbar, anstrebenswert.
  • R – realistisch.
  • T – terminiert, zeitlich begrenzt.

Also habe ich all meine Ziele dahingehend überprüft. Mir wird immer bewusster, dass ich nicht Alles auf einmal schaffen kann.

Nach einiger Überlegung habe ich mich entschlossen, 3-Monatsziele festzusetzen. Zum Beispiel heißt mein Dreimonatsziel für das Entrümpeln: „Ende März bin ich nur noch von Dingen umgeben, die ich brauche und die mich glücklich machen“.

Im gesamten Januar liegt mein Augenmerk auf dem Ausmisten.

Warum ist es überhaupt dazu gekommen, dass ich so viel Zeug habe? Warum fällt es mir so schwer, Dinge abzugeben, loszulassen? Wie kann ich nun vorgehen und den größten Teil meiner Sachen loswerden?

Wir hatten uns schon länger überlegt, Kinderzimmer und Schlafzimmer zu tauschen. Ich schlafe schon lang bei den Kindern und so besteht das Kinderzimmer zu 2/3 aus Familienbett. Wir wollen den Kindern aber gern die Möglichkeit zum Spielen geben, abgesehen vom Wohnzimmer.

Sie sollen sich auch einmal zurückziehen können, besonders wenn Freunde zu Besuch kommen. Das Schlafzimmer wird eigentlich nur von meinem Freund zum Schlafen und als Büro genutzt. Und von mir lange Zeit als Rumpelkammer. So haben wir den Urlaub vom Freund genutzt, um alles vorzubereiten.

Obwohl ich jede Möglichkeit ausschöpfte meine Sachen durchzugehen, verzweifel ich angesichts der Menge an Dingen, welche ich besitze. Wenn ich das Chaos sehe, könnte ich nur noch heulen.

Ich fange bei den Klamotten an.

Mich zu entscheiden, welche ich behalte, fällt mir nicht schwer. Auf jeden Fall fliegt mal alles aus Polyester und was mir nicht passt, raus. Die Sache ist also nicht schwer für mich, trotzdem hat es lang gedauert, mich tatsächlich zum ausmisten durchzuringen.

Ich wollte den ein oder anderen Euro noch rausholen. Das wäre sogar möglich, mit mehr Zeit und Geduld. Doch beides habe ich momentan nicht. Ich will nur noch Platz haben.

Also waren die ersten beiden großen schwarzen Säcke mit Klamotten gefüllt und startklar für die Kleiderspende. Ein riesiger Deckenhaufen wartet noch darauf, verpackt und weggeschafft zu werden. Und das war innerhalb von 10 Minuten geschehen. Ballast, den ich jahrelang herum getragen habe, weg! Das war schon ein ziemlich befreiendes Gefühl!

Mein größtes Problem: Papier in Hülle und Fülle

Als nächstes arbeite ich mich Stück für Stück durch meinen Papier-Friedhof. Ablage kann ich es schon lange nicht mehr nennen. Das fällt mir wirklich am schwersten. Darum hefte ich jetzt mal nur grob ab, was ich mir später nach Konmari durchsehen möchte.

Damit die großen Berge etwas kleiner sind und ich dann Ordner für Ordner durchgehen kann. Der erste Ordner ist schon voll, aber genauso der erste große Müllsack. Stück für Stück geht es voran.

Babysachen – immer gefragt?

Babysachen wollte ich über meine Weihnachtsaktion an bedürftige Familien weitergeben. Das hatte sich noch zu wenig herum gesprochen und ich wollte nun endlich Platz schaffen.

Darum hab ich in einen großen Umzugskarton voll mit Babysachen und –Zubehör an eine Familie in Wien geschickt und dazu noch ein Geschenk für die Tochter. Sie haben sich sehr gefreut und ich mich mit ihnen.

Doch immer noch ist so viel Zeug da. Praktischerweise tausche ich mit einer Bekannten die Mädchensachen ihrer großen Tochter mit den Jungs-Babysachen meines Großen – Win-Win-Situation! Ich freue mich immer wahnsinnig über solche Geistesblitze 😉

Mich macht es nicht mehr glücklich, aber vielleicht dich?

Genauso wie die Dinge, die ich nicht verkaufen möchte, weil ich denke sie können noch Andere glücklich machen. Für diese Sachen habe ich meine Neujahrsverlosung auf Facebook gestartet und freue mich, ein wenig Glück weitergeben zu können. Heute ist erst der 7. Tag im neuen Jahr, also bleib gespannt, was du noch so gewinnen kannst.

Ziel im Januar

Das größte Ziel ist, im Januar die erste Entrümplungsaktion durchzuführen und die beiden Zimmer fertig getauscht zu haben.

Auf diese Weise werde ich Ende Januar viel aussortiert haben, bevor ich dann eigentlich mit der Konmari-Methode meinem Hausrat so richtig zu Leibe rücke.

 

Was sind deine Ziele für 2019? Hast du auch schon überlegt, dich materiell zu verkleinern? Ich freu mich auf dein Feedback in den Kommentaren!

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