Zuckersüße Weihnacht?

Heute ist Heiliger Abend, Christus Geburt. Nicht nur für Christen das höchste Fest des Jahres. Für mich hat es sich in den letzten Jahren leider etwas entzaubert, aber vielleicht gehört das ja zum Erwachsenwerden dazu. Ich habe nur Angst, den Zauber deswegen nicht an meine Kinder weitergeben zu können.

Vorweihnachts-Frust

Dieses Jahr ist sowieso alles anders. Ich habe noch keine Geschenke fertig, die Kekse die wir bis jetzt gebacken haben, sind schon wegschnabuliert und außer der weihnachtlichen Deko wie Christbaum ist eigentlich gar nichts weihnachtlich – weder das Wetter, noch die Stimmung.

Im Gegenteil: Es herrscht in der Wohnung unendliches Chaos. Erst war der Große eine Woche krank, nun hat das Baby Mädchen Pseudokrupp. Der ganze Haushalt steht und auch zum Schreiben war ich nicht gekommen, was mich zusätzlich frustriert.

Abnehmpause über die Feiertage

Mit dem Essen halte ich mich nicht zurück. Viele Bekannte die gerade Diät halten, machen in der Weihnachtszeit Abnehmpause und das ist auch gut so. Nächstes Jahr habe ich schon einige Ideen, wie wir Weihnachten gestalten werden: Da wird es selbstgebastelte Geschenke, neue Rituale, zuckerfreie Plätzchen, ein Weihnachtsmenü und Vieles mehr geben. In einem ordentlichen und sauberen Umfeld.

Brauchen Kinder süße Geschenke?

Dieses Jahr bin ich sehr streng mit der Verwandtschaft: Ich habe mir gewünscht, dass die Kinder keine Süßigkeiten geschenkt bekommen. Noch bin ich hin und her gerissen, ob das der richtige Weg ist. Ob es nicht besser wäre, dass Feiertage wirklich Ausnahme sein dürfen, auch für die Kinder.

Bunter Teller
Ein klassischer bunter Teller darf in meiner Familie zu Weihnachten nicht fehlen.

Andererseits finde ich den Gedanken schöner, dass wir gemeinsam Kekse backen und Stollen essen und uns vielleicht sogar einen Schokoladen Weihnachtsmann teilen, als wenn Süßigkeiten geschenkt werden. Das wird mich noch einige Zeit beschäftigen.

Es geht mir vor Allem um den Punkt „Süßigkeiten schenken“ und nicht um „Süßigkeiten essen“ – das Essen möchte ich nicht reglementieren. Wenn allerdings Essen geschenkt wird, bevorzuge ich doch einen Obstkorb.

Sind deiner Meinung nach Süßigkeiten als Weihnachtsgeschenk in Ordnung?

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Gemeinsame Zeit als das schönste Geschenk

Nichtsdestotrotz werden wir einen schönen Familientag zusammen verbringen, das ist immerhin das Wichtigste für die Kinder und auch für mich geworden – gemeinsame Zeit als das wertvollste Gut heutzutage.

Mein schlechtes Gewissen wird bei mir bleiben. Ich wollte mich bewusst nicht mehr stressen, das überträgt sich auf die Kinder und macht niemanden glücklich. Und so verleben wir vielleicht doch noch eine schöne Weihnacht und wenn das Mädchen fit genug ist, auswärts schöne Feiertage.

Auch dir und deiner Familie wünsche ich ein Frohes Weihnachtsfest und eine ganz besonders intensive, ruhige, gemeinsame Familienzeit!

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